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FAQs – Häufig gestellte Fragen über Kindersitzerhöhungen

Passt eine Kindersitzerhöhung auch in Autos mit Sportsitzen?

Die meisten Kindersitzerhöhungen sind sehr flexibel – das bedeutet, dass man sie in jeder Art Auto und auf jeder Art von Sitzen benutzen kann. Dennoch sollte man sich vorher einmal die Bedienungsanleitung anschauen oder beim Hersteller anrufen, um ganz sicherzugehen. Dennoch sollte das bei den meisten modernen Kindersitzerhöhungen kein Problem sein.

Worauf sollte bei der Installation im Auto geachtet werden?

Es ist ganz wichtig, darauf zu achten, dass die Kindersitzerhöhung für die Größe und Statur des Kindes geeignet ist. Das sollte man also erst einmal testen, bevor man die Kindersitzerhöhung einbaut. Dann sollte die Erhöhung natürlich auch fest sitzen – es sollte keinen Spielraum für Bewegungen der Kindersitzerhöhung geben, sonst kann es zu teilweise schweren Verletzungen kommen.

Bis zu welchem Alter oder welcher Höhe muss ein Kind im Kindersitz Platz nehmen?

Was das Gesetz angeht, sind Kinder bis 12 Jahre in der Pflicht, in einem Kindersitz Platz zu nehmen. Das bedeutet allerdings nicht, dass Kinder, die über 12 Jahre alt sind, nicht mehr in einem Kindersitz Platz nehmen sollten – gerade hier hilft die Kindersitzerhöhung sehr, denn das Kind ist in dem Alter meist immer noch zu klein, um wirklich von dem normalen Dreipunktgurt zu profitieren. Teilweise führt die nicht ausreichende Größe dabei sogar zu schweren Verletzungen im Falle eines Unfalls, weshalb man auch in diesem Fall eher eine Kindersitzerhöhung benutzen sollte, bis das Kind groß genug ist.

Gibt es auch Kindersitze mit einer hohen Rückenlehne?

Natürlich gibt es auch Kindersitze mit einer hohen Rückenlehne. Diese bieten zusätzlichen Schutz, da somit nicht nur der Rücken, sondern auch der Kopf des Kindes im Falle eines Unfalles geschützt ist. Besonders bei etwas größeren Kindern macht eine solche Anschaffung durchaus Sinn.

Welche Siegel sollte eine Kindersitzerhöhung haben?

Da es seit dem Jahr 2008 ein neues Gesetz gibt, dass die Kindersitzpflicht in Deutschland regelt, dürfen nur die Kindersitze benutzt werden, die nach dem Jahr 1996 hergestellt wurden. Das bedeutet, dass die Prüfnorm mindestens ECE R44/03 erfüllen muss. Konkret heißt das, dass man beim Kauf eines Kindersitzes oder einer Kindersitzerhöhung genau auf die Prüfnummer achten muss, die am Prüfetikett des Sitzes angebracht ist. 00, 01 und 02 dürfen mittlerweile nicht mehr benutzt werden. Steht dort 03, ist aber alles in Ordnung. Soll die Kindersitzerhöhung auch im Flugzeug benutzt werden, ist dafür wieder ein spezielles „For Use In Aircraft“-Siegel notwendig, was man auch auf dem Kindersitz finden kann.

Warum ist ein Kindersitz so wichtig für das Kind?

Ein Kindersitz ist aus verschiedenen Gründen sehr wichtig für das Kind. Erst einmal bietet er eine sichere Beförderung im Auto und stellt sicher, dass Kinder mit dem Gurt optimal geschützt werden und eine erhöhte Sitzposition haben. Zweitens sorgt er dafür, dass man im Rückspiegel das Kind immer im Auge behalten kann. Vor allem aber ist er einfach fördernd für die Sicherheit – ohne einen Kindersitz, der vom Gesetz auch vorgeschrieben ist, könnte das Kind bei Unfällen nur sehr beschränkt geschützt werden.

Dürfen Kindersitze auch für Flugzeuge verwendet werden?

Ja, solange sie ein spezielles „For Use In Aircraft“-Siegel besitzen. Dieses Siegel findet man entweder auf dem Kindersitz selbst oder auf der Verpackung – oft auch beides. Achtung: Auch wenn der Kindersitz dieses Siegel besitzt, lässt nicht jede Airline die Verwendung von Kindersitzen im Flugzeug zu. Erkundigen Sie sich also vorher, ob Sie den Kindersitz beim Flug auch verwenden dürfen.